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Sie täuschen, tarnen und verführen – und zwar nach allen Regeln der Kunst. Das Stück „Im Taubenschlag“ zeigt zwei Agentinnen und eine ehemalige Politikerin bei ihren Versuchen, mit den Mitteln der Spionage Journalist*innen auszuhorchen und pro-russische Propaganda zu verbreiten. Der Titel kommt nicht von ungefähr: Schon im ersten Weltkrieg und im Kalten Krieg wurden Tauben zur militärischen Spionage eingesetzt. Zudem scheint es so, als würden die grauen Vögel – zu Unrecht häufig „Ratten der Lüfte“ genannt – einfach im Stadtbild verschwinden, es sei denn, sie „scheißen einem auf den Kopf“, wie es im Stück von Barbara Juch heißt. Die Verbindung zur Spionage ist offensichtlich.
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