Mattias Andersson und Tobias Schuster auf dem Dach der Volkstheater-Probebühne.

Stimmungsbild

Sarah Wetzlmayr, 11.05.2026

In „Mythen des Alltags“ verdichten Regisseur Mattias Andersson und Dramaturg Tobias Schuster die Vielstimmigkeit der Stadt zu einem komplexen Stimmungsbild. Im Vorfeld wurde fast hundert in Wien lebenden Menschen dieselbe Frage gestellt: Welcher Moment deines Lebens gehört auf die große Bühne?

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Gerade wurde noch geprobt, nun stehen Regisseur Mattias Andersson und Dramaturg Tobias Schuster für unser Fotoshooting auf dem Dach der im achten Bezirk beheimateten Probebühne des Volkstheaters. Die beiden stehen aber nur im buchstäblichen Sinn über den Dingen, mit ihren Gedanken sind sie vermutlich noch mitten in der Probe für die Theaterproduktion „Mythen des Alltags“, eine gemeinsame Produktion des Volkstheaters mit den Wiener Festwochen. Das Gefühl, mittendrin zu sein, beschreibt auch das Stück selbst ziemlich gut. Wie das gemeint ist, ist schnell erklärt: Mattias Anderssons Inszenierung basiert auf den Aussagen und Geschichten von fast hundert in Wien lebenden Menschen, denen dieselbe Frage gestellt wurde: „Gibt es einen besonderen Moment deines Lebens, den du aufeiner Theaterbühne aufgeführt sehen willst?“

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