Namhafte Autoren wie Bernhard Aichner, Dimitré Dinev, Paulus Hochgatterer, Julya Rabinowich oder Cornelia Travnicek haben jeweils ein Dramolette geschrieben. Sie werden im Einheitsbühnenbild bei den Sommerspielen Melk gezeigt.

Sommerspiele Melk: Die zehn Gebote reloaded

Theresa Steininger, 09.07.2021

Nichts für schwache Nerven: Bei den Sommerspielen Melk bringt man heuer zehn Dramolette zu den zehn Geboten. Namhafte Autor:innen wie Cornelia Travnicek oder Feridun Zaimoglu haben Stücke geschaffen, die teils die Kehle zuschnüren.

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Sich selbst „zum Allmächtigen erheben“, wenn man in einer Irrenanstalt im besetzten Polen 1941 über Leben und Tod entscheidet. Zu hinterfragen, ob das Tötungsverbot auch für Menschen wie Nicolae Ceausescu gilt. Aus dem vierten Gebot, in dem steht, dass man Vater und Mutter ehren soll, ein Stück darüber machen, dass 80-Jährige per Gesetz umgebracht werden, um das Sozialsystem nicht zu belasten. Aber auch das Diebstahlgebot humorvoll auf Eifersüchteleien in einer Gemäldegalerie umlegen: Die Sommerspiele Melk haben heuer zehn namhafte Autoren damit beauftragt haben, je ein Dramolett zu einem der 10 Gebote vorzulegen.

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