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Sie sprühte nur so vor Temperament, zeigte Spielwitz ebenso wie herrliche Spitzentöne, war neckisch und für sich einnehmend. Als Slávka Zámečníková im Herbst als Norina in einer Repertoirevorstellung von „Don Pasquale“ ihr Debüt an der Wiener Staatsoper gab, wusste man sofort: Diese junge Sängerin hat eine große Zukunft vor sich. Was Wunder, dass man im Haus am Ring gleich einiges mit der slowakischen Sopranistin geplant hat. Zuletzt sah das Publikum sie als Frasquita in der Übertragung der „Carmen“ und als Gesangssolistin im Mahler-Abend des Staatsballetts; zum Zeitpunkt des Interviews probte sie als Blumenmädchen „Parsifal“. Ursprünglich waren auch Musetta und Gretel für ihre erste Saison vorgesehen. Und als Höhepunkt folgt nun die Titelrolle in Claudio Monteverdis letzter Oper, „L’incoronazione di Poppea“.
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