Slávka Zámečníková hat das Gefühl, dass sie länger an der Wiener Staatsoper bleiben wird.

Slávka Zámečníková: Traumstimme im Traumhaus

Theresa Steininger, 05.05.2021

Slávka Zámečníková ist gekommen, um zu bleiben. Erst seit Herbst im Opernensemble, singt sie jetzt die Poppea. Ein Treffen mit einer, die bald ganz groß wird.

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Sie sprühte nur so vor Temperament, zeigte Spielwitz ebenso wie herrliche Spitzen­töne, war neckisch und für sich einnehmend. Als Slávka Zámečníková im Herbst als Norina in einer Repertoirevorstellung von „Don Pasquale“ ihr Debüt an der Wiener Staatsoper gab, wusste man sofort: Diese junge Sängerin hat eine große Zukunft vor sich. Was Wunder, dass man im Haus am Ring gleich einiges mit der slowakischen Sopra­nistin geplant hat. Zuletzt sah das Publikum sie als Frasquita in der Übertragung der „Carmen“ und als Gesangssolistin im Mahler­-Abend des Staatsballetts; zum Zeitpunkt des Interviews probte sie als Blumen­mädchen „Parsifal“. Ursprünglich ­waren auch Musetta und Gretel für ihre erste Saison vorgesehen. Und als Höhepunkt folgt nun die Titel­rolle in Claudio Monte­verdis letzter Oper, „L’incoronazione di Poppea“.

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