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Das Leben kann grausam sein. Auch für Männer. Fred Casely trifft diese finale Erkenntnis aus dem Lauf einer Pistole. Den Finger am Abzug hat Roxie Hart. Einst versprach er der verheirateten Hausfrau eine glänzende Varieté-Laufbahn, doch als sich die vermeintlichen Kontakte des sexuellen Überzeugungstäters als Schall und Rauch erweisen, beendet die Betrogene das Verhältnis mit einem lauten Knall. Wenn Roxie nämlich eines nicht leiden kann, dann sind es Lügen. Zumindest nicht solche zu ihrem eigenen Nachteil. Und auch für Charlie wäre es besser gewesen, den Begriff „Treue“ nicht bis zum Äußersten zu strapazieren. Denn als Velma Kelly, die es in Vaudeville-Kreisen schon zu einiger Bekanntheit gebracht hat, ihn erwischt, als er gerade mit ihrer Schwester Veronica die Shownummer „Gespreizter Doppeladler“ im Hotelzimmer nachstellt, fallen zwei Schüsse.
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