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Ein früher Vormittag unter der Woche. Links vom Haupteingang der Kammerspiele geht’s runter zur Probebühne. Und dort wird gerade Mord und Totschlag geübt. Beziehungsweise die Comedy-Variante davon. Ein Messer fliegt durch die Luft. Glaubt man. Tut es aber nicht. In Wirklichkeit hört man nur das Geräusch eines fliegenden Messers. Dafür fliegt dann das Plastikmesser unbeabsichtigt in die Kulisse. Nahezu eine Stunde wird die Szene, die später auf der Bühne wenige Sekunden dauern wird, geprobt. Dann ist eine Sequenz dran, in der sich Claudius von Stolzmann mit Kimberly Rydell durch einen Felsspalt quetschen muss. Sie bleiben stecken und sollen tanzen. Ein dutzend Varianten werden probiert: Bei den ersten sind die Körper einander zugewandt, bei den letzten reibt sich Stolzmann von hinten im Takt der Musik an Rydell.
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