Werbung
Die Josefstadt habe ein Spezifikum, leitet Stephan Müller, in dessen Augen immer wieder wohldosierter Schalk aufblitzt, sodass man sich gut aufgehoben fühlt in seiner Gegenwart, das Gespräch ein. „Hier entwickelt sich jede Regiearbeit aus der vorherigen. Als Erstes haben wir ein Stück für Andrea Jonasson gesucht und sind schnell bei ,Der Besuch der alten Dame‘ gelandet, dann hat man Johannes Krisch am Haus, den ich bereits vom Burgtheater kenne, und denkt an Nestroys ,Einen Jux will er sich machen‘, woraus sich wiederum ,Der Bockerer‘ ergibt. Als Nächstes überlegt man sich erneut etwas für Andrea Jonasson und kommt auf ,Der Wald‘, wo ich Robert Meyer begegne, was zu ,Sonny Boys‘ führt. Und ebenfalls im ,Wald‘-Ensemble ist Claudius von Stolzmann, zu dem einem ,Hamlet‘ einfällt.“
Werbung