Herbert Fritschs Inszenierung des „Barbier von Sevilla“ in der Wiener Staatsoper.

Schnell erklärt: Was ist eigentlich eine Opera buffa?

Redaktion, 04.08.2023

Die Opera buffa ist sehr viel mehr als nur die lustige, kleine Schwester der großen tragischen Oper. Wie sie sich entwickelt hat und welche Merkmale das Genre auszeichnen, haben wir hier zusammengefasst.

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Die Opera buffa, auch komische oder scherzhafte Oper genannt, entstand Ende des 17. Jahrhunderts in Neapel. Sie ist – die deutsche Übersetzung verrät es sofort – das lustige Gegenstück zur tragischen Opera seria. Für die Entstehung der Opera buffa spielte ihre höfisch geprägte Schwester jedoch eine zentrale Rolle. Sie entwickelte sich aus lustigen Szenen (Intermezzi), die als Stimmungsaufheller zwischen den Akten ernster Opernaufführungen gezeigt wurden. Die lustigen Einlagen erfreuten sich immer größerer Beliebtheit, sodass sich daraus eine eigene Opernrichtung entwickelte. Beim Adel, der im Figurenarsenal der Opera buffa nicht unbedingt die Hauptrolle spielte, sorgte die neue Richtung allerdings eher für gerümpfte Nasen.

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