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Im Theater läuft letztendlich alles auf den einen Moment zu: Die letzten Worte werden gesagt, der Vorhang – wenn es einen gibt – senkt sich und das Publikum beginnt zu applaudieren. Nach und nach kommen die Spieler*innen wieder auf die Bühne und das Publikum entscheidet sich dazu, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen – die Menschen klatschen, buhen, jubeln, pfeifen oder stampfen. Während diese Gefühlsäußerungen eher spontan und intuitiv passieren, ist die Reihenfolge, in der das Ensemble wieder auf die Bühne kommt, meist inszeniert. Mal mehr (wie bei Herbert Fritsch zum Beispiel), mal weniger. Diese Reihenfolge wird als Applausordnung bezeichnet.
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