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Rezept gegen Rezept. Die Idee für diesen Tauschhandel hatte Theaterbetriebsärztin Lilli Nagy während des ersten Lockdowns. Die Arbeitsmedizinerin betreut das Theater in der Josefstadt, die dazugehörigen Kammerspiele, das Burg- und das Volkstheater. „Die Schauspielerinnen und Schauspieler kommen mit der ganzen Bandbreite: von kleinen Wehwehchen über Lampenfieber vor den Vorstellungen bis hin zu Verletzungen bei den Proben. Daraus ergibt sich oft ein Vertrauensverhältnis“, sagt Nagy. So verwundert es nicht, dass ihr die Künstlerinnen und Künstler private Details aus ihrem Alltag im Lockdown am Telefon erzählten. Eines fiel sofort auf: Viele glichen den kreativen Stillstand auf der Bühne mit gesteigerter Inspiration in der Küche aus.
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