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Am Tag nach der Weihnachtsfeier über ein Stück zu sprechen, das „Heit bin e ned munta wuan“ heißt, passt gut, findet Samouil Stoyanov. Er lacht. So ganz stimmt das jedoch nicht, denn sobald der Schauspieler über seine Arbeit – „die zwar ein bisschen freakig, aber im Endeffekt auch nur ein Job ist“ – zu sprechen beginnt, lädt er zu einer wilden, aber auch tiefgründigen Fahrt durch seine Gedankenwelt ein. Eine Einladung, die man wohl nur dann ausschlägt, wenn man besagten Titel zum Lebensmotto erhoben hat. Und selbst in diesem Fall könnte man sich der Energie Stoyanovs und seiner fast schon kindlichen Freude an Dingen wohl nur schwer entziehen.
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