Im „Reigen“ drückt Arthur Schnitzler dem Publikum die Lupe in die Hand und lässt es voyeuristisch dabei zusehen, wie die Menschen lügen, Gewalt anwenden, umeinander werben und Eitelkeiten befriedigen. Diese Vorlage möchten Dietmar König und Alexandra Henkel gemeinsam ausloten.

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Kopflos stürzen sich die Figuren in Arthur Schnitzlers „Reigen“ in ihre Liebesabenteuer. Alles andere als kopflos, aber auch nicht verkopft, werfen sich Alexandra Henkel und Dietmar König in ihre Inszenierung des einst skandalträchtigen Stücks. Ein großes Abenteuer ist es aber auf jeden Fall. „Es geht um Macht, Lust, Gewalt und stellt die Frage, ob Liebe überhaupt möglich ist. Das finden wir hochinteressant. Ist Liebe nur der tiefe Wunsch, den anderen Menschen besitzen zu wollen?“, so lauten einige der Gedanken, mit denen sich die beiden gerade beschäftigen.

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