Werbung
Richard II. gehört zu Shakespeares Königsdramen und setzt sich mit den letzten Regentschaftsjahren des englischen Königs Richard II. auseinander. Das Stück beginnt vor Gericht. Henry Bolingbroke, Herzog von Hereford, beschuldigt Thomas Mowbray an dem Mord des Herzogs von Gloucester beteiligt gewesen zu sein. In seiner Funktion als Richter würde König Richard II. die beiden gerne versöhnen, es gelingt ihm jedoch nicht. Sie fordern einander zum Duell, das Richard II. allerdings abbricht und daraufhin beide Kontrahenten verbannt. Kurz darauf beschließt der König, einen Feldzug gegen irische Rebellen zu starten, für den er aber eigentlich gar kein Geld hat. Die Staatskassen sind leer. Da kommt es ihm gerade recht, dass Bolingbrokes Vater John of Gaunt im Sterben liegt und er dessen Vermögen für seinen Krieg gegen Irland beschlagnahmen kann.
Werbung