Regina Fritsch wurde 1964 in Hollabrunn geboren, besuchte die Schauspielschule Krauss in Wien und wurde bereits mit 20 Jahren Ensemblemitglied am Burgtheater, dem sie bis heute angehört. Die Kammerschauspielerin ist Trägerin des Alma-Seidler-Ringes, dem weiblichen Gegenstück zum Iffland-Ring. Sie erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem auch den Nestroy-Preis. Zuletzt wurde sie mit dem Albin-Skoda-Ring ausgezeichnet.

Regina Fritsch: „Mir gefällt der Gedanke, eine ewige Anfängerin zu bleiben“

Sarah Wetzlmayr, 28.07.2023

Gemeinsam mit Mavie Hörbiger und Philipp Hochmair steht Regina Fritsch am 30. Juli in einer szenischen Lesung des Bernhardschen Schauspielerfests „Ritter, Dene, Voss“ in Gmunden auf der Bühne. Wir haben mit der Kammerschauspielerin über den Sommer als Auszeit, Handwerk als Ausgleich und mögliche Paradigmenwechsel im Theater gesprochen.

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Rund ein Jahr gehörte die damals Anfang-20-jährige Regina Fritsch zum Ensemble des Wiener Burgtheaters, als Thomas Bernhards „Ritter, Dene, Voss“ von den Salzburger Festspielen ins Repertoire des Akademietheaters wanderte, wo es über viele Spielzeiten hinweg für Furore und bis auf den letzten Platz gefüllte Sitzreihen sorgen sollte. Im Rahmen einer szenischen Lesung bei den Salzkammergut Festwochen Gmunden steht die Trägerin des Alma-Seidler-Rings nun selbst in Bernhards „Schauspielerfest“ rund um die Abgründe der Geschwister Worringer auf der Bühne. Am 30. Juli ist das Stück, eingerichtet von Hermann Beil, mit Mavie Hörbiger, Philipp Hochmair und Regina Fritsch im Stadttheater Gmunden zu sehen.

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