Werbung
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs, die Rote Armee stand bereits vor der Tür, feiert die Gräfin Batthyány im burgenländischen Rechnitz ein großes Fest, bei dem auch ranghohe NSDAP-Mitglieder dabei sind. Im Laufe des Abends werden Waffen verteilt und 180 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter erschossen. Bis heute ist nicht geklärt, wie der Tathergang genau war. Zeugen wurden ermordet, die Bevölkerung schwieg und vertuschte. Elfriede Jelinek setzt sich in ihrem Werk, in dem auch zahlreiche Zeitzeugen zu Wort kommen, just mit dem Verschweigen und Verdrängen auseinander.
Werbung