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Was würden Sie tun, wären Sie ein Seemann und dürften nur alle sieben Jahre an Land gehen? Betrinken? Eine Frau suchen? Nachdem weitere hypothetische Fragen alle Wagner-Fans am Geisteszustand des Autors zweifeln lassen würden, lassen wir das jetzt. Regisseur Philipp Stölzl inszeniert am Theater an der Wien einen „Fliegenden Holländer“ den er konsequent aus der Sicht von Senta, der Tochter von Daland, erzählt. Das Stück ist eine Koproduktion mit Berlin, daher können wir Ihnen hier auch bereits erste Szenenfotos – aus der Staatsoper unter den Linden – zeigen. Bemerkenswert und unglaublich poetisch umgesetzt ist die Idee eines Bühnenbilds im Bühnenbild: Bilder öffnen sich im Hintergrund und werden zu Schaukästen. Und eines noch: Es ist eine Inszenierung, von der man sicher sein kann, dass diese sowohl Wagner-Fans als auch Wagner-Neulinge abholen wird. Eine Seltenheit, gerade in diesem nahezu religiösen Kosmos. Wir haben Philipp Stölzl am Rande von Dreharbeiten in Köln interviewt.
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