Raphael Kovarik hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Der 24-Jährige gilt als jüngster Puppenspieler Österreichs.

Raphael Kovarik: Direktor in der Kasperlkiste

Klaus Peter Vollmann, 12.04.2024

Obwohl erst 24 Jahre alt, zählt der Puppenspieler bereits zu den erfahrenen Routiniers seines Genres. Mit der Kasperlkiste leitet er sein eigenes Theater und lädt am 21. April zur „Geburtstagsüberraschung“ ins Vindobona.

Werbung

Was für Ballett, Musikunterricht und die meisten Sportarten gilt, hat auch im Puppenspiel seine Berechtigung: Je früher man damit beginnt, desto besser stehen die Chancen, später darin zu reüssieren. Raphael Kovarik war schon mit vier Jahren begeistert von den Kasperl-Sendungen im ORF, die es in Wiederholungen bis heute gibt. „Es ist sogar die älteste noch bestehende Fernsehsendung“, weiß der Experte, „zum ersten Mal ausgestrahlt im Jahr 1957.“ Er sei von Anfang an völlig fasziniert gewesen von dem, was er da zu sehen bekam, und wollte dies auch live erleben. „Meine Eltern und Großeltern haben in Folge viele Vorstellungen mit mir besucht, und ich habe bald begonnen, bei familiären Anlässen selbst Stücke aufzuführen.“ Oft seien dies eher Zwangsbeglückungen gewesen, kann er sich heute herzhaft über seine Anfänge amüsieren.

Weiterlesen

Werbung