In „Fuchs 8“ auf der Bühne: Die beiden BURG-Ensemblemitglieder Lola Klamroth und Jonas Hackmann.

Plädoyer für „Mänschlichkeit“: Fuchs 8 im Vestibül

Sarah Wetzlmayr, 16.10.2025

In einer ganz auf den Text und die Kraft der beiden Spieler*innen konzentrierten Fassung hat Amelie Grashof die Erzählung „Fuchs 8“ auf die Bühne gebracht. Eine Arbeit, die das Publikum im besten Fall mit der Frage entlässt, wie respektvolles Miteinander aussehen und gelingen kann.

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Fuchs 8 ist nicht einfach nur ein Fuchs, sondern eine echt neugierige Nase, die obendrein auch noch „zimlich gut Mänschisch“ versteht. Dasselbe kann man auch von Amelie Grashof behaupten. Die junge Regisseurin, die aus der nach ihrer Titelfigur benannten Erzählung von George Saunders ein Bühnenstück gemacht hat, steht Fuchs 8 in Sachen Neugierde um nichts nach. Und die Sache mit dem „Mänschisch“? Daran führt in einem so kommunikationslastigen Beruf wie der Regie ohnehin kein Weg vorbei. Ihre „zwischenmänschlichen“ Skills schult Amelie Grashof zudem in ihrer Funktion als Regieassistentin am Burgtheater. „Man ist den ganzen Tag am Kommunizieren“, fasst sie ihr umfangreiches Arbeitsfeld knapp zusammen. Dazu kommt noch eine große Menge an organisatorischer Arbeit, wie Grashof ergänzt. „Man ist Ankerpunkt und Ruhepol gleichermaßen.“

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