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Durch Rugby kam er zur klassischen Musik, YouTube war teils sein Gesangs- und Sprachlehrer. Vieles im Leben von Pene Pati ist unkonventionell. Der Opernsänger aus Samoa, dem Inselstaat in Polynesien, kannte Verdi und Donizetti in seiner Kindheit und frühen Jugend gar nicht, erst spät kam er mit dem klassischen Gesang in Berührung. Dennoch ist er heute einer der gefragten jungen Tenöre. Am Samstag stellt er sich in der Wiener Staatsoper als Lord Percy in „Anna Bolena“ in der Inszenierung von Eric Génovèse vor, die 2011 ihre Premiere mit Anna Netrebko und Elina Garanca in den Rollen der beiden um Heinrich VIII. von England konkurrierenden Frauen erlebte. Nun singen Diana Damrau, Ekaterina Semenchuk und Erwin Schrott die Hauptrollen – und eben Pene Pati.
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