Nina Spijkers studierte Regie in Amsterdam und gab 2015 ihr Debüt mit Sarah Kanes „Phaedraʼs Love“. Ihre Inszenierungen, zum Beispiel 2016 Schillers „Don Karlos“ und 2017 Tschechows „Iwanow“, brachten ihr frühen Erfolg. 2023 realisierte sie an der Volksoper „Die lustigen Weiber von Windsor“. Nun folgt mit „Eine Nacht in Venedig“ ihre erste ­Operetten-Regie.

Johann Strauss’ Hit: Nächtliches Begehren in Venedig

Klaus Peter Vollmann, 07.10.2025

Lustvolle Intrigen hinter raffinierten Masken: Regisseurin Nina Spijkers verdichtet „Eine Nacht in Venedig“ zur popkulturellen Komödie, ohne den Operettencharme von Johann Strauss zu schmälern. Im Mittelpunkt: die Musik.

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Finale furioso. Das Jubiläumsjahr zum 200. Geburtstag des Walzerkönigs neigt sich langsam dem Ende zu, was selbst unverbrüchlichen Adoranten nicht ganz unrecht ist. Allmählich schleicht sich doch so etwas wie ein Gefühl der Überzuckerung ein, was freilich nicht an den Qualitäten von Johann Strauss liegt, sondern lediglich an der Menge des Gezeigten.

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