Alicia Aumüller erhielt zusammen mit Patrycia Ziołkówska den Gertrud-Eysoldt-Ring für ihr gemeinsames Spiel in "Ödipus Tyrann".

„Ödipus Tyrann“: Neuanfang am Volkstheater

Sarah Wetzlmayr, 11.11.2025

Alicia Aumüller mag Neuanfänge, Kontinuität und jene Art von Kontrollverlust, die sich wie Verliebtsein anfühlt. Im Stück „Ödipus Tyrann“ kommen all diese scheinbar widersprüchlichen Dinge auf besondere Weise zusammen.

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„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, zitiert Schauspielerin Alicia Aumüller den berühmten Satz von Hermann Hesse und weiß dabei ganz genau, wovon sie spricht. Ihr Neustart am Volkstheater ist bereits der dritte Neuanfang eines Theaters, den sie miterlebt. Und mitgestaltet. Weil die in Salzburg geborene Schauspielerin zwar eine passionierte Neuanfängerin, aber alles andere als eine Anfängerin ist, weiß sie auch: „Es ist schön, Inhalte und Ästhetiken mit definieren zu dürfen, aber mir ist mittlerweile auch klar, dass ein Neubeginn auch Arbeit, Suche und Streitkultur bedeutet – dass Dinge aufgehen und andere nicht aufgehen. Und dass manchmal ganz andere Dinge passieren, als man zunächst dachte.“

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