Die Sopranistin singt die Ninetta in „La gazza ladra“ im Museumsquartier in Wien.

Nino Machaidze: „Ich lebe auf der Bühne"

Klaus Peter Vollmann, 15.11.2022

Beinahe ein Opfer der diebischen Elster –
am Ende die glückliche Heldin. Die georgische Sopranistin Nino Machaidze lässt „ihre“ Ninetta stimmlich strahlen und zeichnet sie als ebenso ehrliche wie smarte Überlebenskünstlerin.

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Ein silberner Löffel als Todesurteil. Ninetta erwartet der Galgen auch deshalb, weil sie ihren Prinzipien treu bleibt. „Sie ist ein interessanter Charakter“, meint Nino Machaidze, die mit dieser Rolle 2015 beim Rossini Opera Festival in Pesaro erstmals Bekanntschaft machte und sie nun erneut in Wien singt. „Denn sie ist ein ehrliches, gutherziges Mädchen, das aber auch ziemlich klug ist. Denn als es darum geht, zu lügen, um ihren Vater zu schützen, ist sie sehr schnell dabei.“

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