Nina Stemme legt den Weltenbrand.
Die große Stimme der Opernwelt singt in der Wiener Staatsoper jeweils zweimal in drei Teilen des „Rings“. Eine Empfehlung.

Nina Stemme: Götterkraft und neue Rollen

Stefan Musil, 08.05.2022

Sechsmal „Der Ring des Nibelungen“: Nina Stemme ist die Brünnhilde, wenn die Wiener Staatsoper im Mai zwei Durchgänge
von Wagners germanischer Götter-Tetralogie spielt.

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Mit „Hojotoho!“ steigt sie in den „Ring“. Nachdem sie den Weltenbrand gelegt hat, tritt sie ab. Brünnhilde ist eine starke Frau. Solche Frauen brauchen auch starke Interpretinnen, wie Nina Stemme. Ihre Kraft schöpft die schwedische Hochdramatische während der aktuellen Proben und der Vorstellungen dabei vor Ort, denn „natürlich bleib ich in dieser Zeit in Wien. Ich möchte auch mithelfen, um die vielen neuen Kollegen in das einzuführen, was wir damals erarbeitet haben.“ Damals war 2007 und Stemme noch die Sieglinde in der „Walküren“-Premiere, in der gleichen Saison kam die Brünnhilde im neuen „Siegfried“, ihre erste Wiener „Götterdämmerung“ folgte 2013.

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