Die Walküre

Wiener Staatsoper

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Mit dem vierteiligen »Ring des Nibelungen« schuf Wagner aus dem Geist des frühen Sozialismus in einem mehr als 25 Jahre dauernden Schaffensprozess das bis dahin gewaltigste zusammenhängende Werk der Operngeschichte – eine weltenumspannende, offen kapitalismuskritische Parabel über den unversöhnlichen Gegensatz von Macht und Liebe. Der aus dem Gesamtzusammenhang oft herausgelöste und separat gezeigte zweite Teil – »Die Walküre« – vereint eine Vielzahl der populärsten musikalischen Abschnitte der Tetralogie wie Siegmunds Frühlingsgesang »Winterstürme wichen dem Wonnemond«, die Todesverkündigung, den Walkürenritt oder Wotans Abschied. Erzählt wird das Scheitern des für die Welterlösung vorgesehenen Helden Siegmund und die zugleich aufkeimende Hoffnung auf Rettung durch die abtrünnige, ihrem Vater Wotan sich widersetzende Walküre Brünnhilde. Die Aufführungsserie bringt gleich fünf wichtige Wiener Rollendebüts: Martina Serafin als Brünnhilde (sie singt in der Spielzeit noch die Marschallin und die Lady Macbeth), Günther Groiss­böck als Wotan (er ist auch als Fiesco und Ochs zu erleben), der im deutschen Fach weltweit gefeierte österreichische Tenor Andreas Schager als Siegmund, Okka von der Damerau als Fricka und Mika Kares als Hunding. Ein Wiedersehen und Wiederhören gibt es darüber hinaus mit Camilla Nylund als Sieglinde.

Diese Produktion wird gefördert von:

Künstlerisches Team

Musik
Richard Wagner
Musik und Text
Richard Wagner
Musikalische Leitung
Axel Kober
Siegmund
Stuart Skelton
Hunding
Dmitry Belosselskiy
Wotan
John Lundgren
Sieglinde
Lise Davidsen
Brünnhilde
Nina Stemme
Fricka
Monika Bohinec
Inszenierung
Sven-Eric Bechtolf
Bühne
Rolf Glittenberg
Kostüme
Marianne Glittenberg
Video
fettFilm (Momme Hinrichs und Torge Möller)

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