Von links nach rechts: Schlagwerker Michael Kahlig, Klarinettistin Petra Liedauer und Schlagwerker Maximilian Thummerer.

Man hört sie, sieht sie aber nicht

Atha Athanasiadis, 17.02.2026

Das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper gilt als eines der besten musikalischen Kollektive der Welt, aber kaum jemand weiß, dass es die Musiker*innen gibt und wer sie sind – dabei sind sie fast jeden Abend auf der Bühne der Oper. Im NEST geben sie jetzt Kammermusikkonzerte. Wir haben sie vorab getroffen.

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Man hört sie, aber man sieht sie nicht. Sie sind nahezu bei jeder Vorstellung in der Wiener Staatsoper Teil der Aufführung und wichtige Eckpfeiler des musikalischen Gesamtbilds, aber nur wenige wissen, dass es sie gibt: die Musiker*innen des Bühnenorchesters der Wiener Staatsoper. Ein musikalisches 35-köpfiges Kollektiv, das einzigartig ist und in keinem anderen Opernhaus als eigenständige Einrichtung existiert. Sie spielen immer dann, wenn auf oder neben oder hinter der Bühne Musiker*innen gebraucht werden – und sie werden zusätzlich aufgrund vertraglicher Verpflichtung auch regelmäßig vor der Bühne im Orchestergraben als Aushilfen im Staatsopernorchester eingesetzt. Seit vergangenem Jahr hat das Bühnenorchester auch sein eigenes Haus – es ist nämlich das Hauptorchester des NEST, der Neuen Staatsoper am Karlsplatz.

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