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Wenn Weißer Spritzer zu Weißweinschorle wird und sich Wohnungsbesichtigungen plötzlich als Massenveranstaltungen mit Hang zur ausgefeilten Ellenbogentechnik herausstellen, ist das zumeist die Folge eines Umzugs von Wien nach Berlin. So ähnlich gestaltete sich das auch bei Schauspielerin Lili Epply, die seit dieser Spielzeit Teil des Berliner Ensembles ist. Im August ist sie umgezogen, ihre erste Premiere hat sie bereits erfolgreich hinter sich gebracht. Zum Vorsprechen wurde sie auf Empfehlung der Regisseurin Christina Tscharyiski eingeladen, erzählt die 1995 in Wien geborene Schauspielerin. „Ich habe mich direkt wohl am Haus gefühlt und mich sehr für die Fragen interessiert, die hier gestellt und verhandelt werden“, fügt sie hinzu. Schon vorher hat Lili Epply, die in den vergangenen Jahren für Filme wie „Erik und Erika“ und „Südpol“ vor der Kamera stand, eine große Sehnsucht nach der Theaterbühne gespürt.
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