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Mit Geschichten ist es so wie mit Warten auf den Postbus: Manchmal wird man mitgenommen, manches Mal nicht. Bei „Luisa Miller“, dieser großen Oper von Verdi, hat die Storyline das Potenzial, vor allem den Eltern unter uns das Herz herauszureißen. Und zwar durch die einfachste aller Erkenntnisse: nämlich dass man für Kinder am Ende des Tages nichts tun kann, dass man sie ihre eigenen Entscheidungen treffen lassen muss – auch die offensichtlich falschen. Philipp Grigorian, der Regisseur der Oper „Luisa Miller“, die am 7. Februar Premiere hat, nickt. „In dieser Oper geht es um sehr, sehr viel. Sie ist so traurig und so voller Liebe. Sie ist ein Geschenk an ein Kind: So sehr ich dich liebe, ich kann dich nicht beschützen, aber ich liebe dich wirklich.“
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