Antoine de Saint-Exupérys Erzählung „Der kleine Prinz“ ist eine Aufforderung, die Kinderbrille wieder hervorzukramen. Vielleicht öffnet sich dadurch ja der Blick für das Wesentliche. Johanna Arrouas bringt die ebenso wundersame wie magische Geschichte als Stück für junges Publikum auf die Bühne.

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Es gibt Gleitsichtbrillen, Lesebrillen, Bildschirmbrillen, Sonnenbrillen und noch einige andere Nasenfahrräder. Obwohl ihre Einsatzgebiete unterschiedlich sind, erfolgt ihre Verwendung stets mit demselben Ziel: die Dinge so klar und scharf wie möglich zu sehen. Es gibt jedoch auch Situationen, in denen es nicht auf die Schärfe, sondern auf etwas anderes ankommt – auf eine Art von Blick, der ohne Unvoreingenommenheit zum Wesen der Dinge durchdringt. Und in genau diesen Momenten beginnt die Suche nach der Kinderbrille, deren Comebacks in der Regel mit zunehmendem Alter immer seltener werden. Dabei wäre es doch eigentlich ein Kinderspiel, sie hin und wieder hervorzukramen und aufzusetzen.

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