Auf der Probebühne. Wir haben David Fuchs und Jasper Engelhardt dort getroffen und fotografiert, wo sie sich normalerweise ins Universum Franz Kafkas stürzen – auf der Probebühne im Renaissancetheater.

Keine Angst vor Kafka

Sarah Wetzlmayr, 21.12.2023

Weshalb sich junge Punkrockbands von Franz Kafka ­inspirieren lassen und inwiefern sein Datingverhalten jenem der Tinder-Generation ähnelt? Wir sind mit dem Theater der Jugend ins Universum des Weltautors eingetaucht.

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Es ist eine ziemlich verschachtelte Angelegenheit. Im buchstäblichen Sinne trifft dieser Satz, der – so viel ist klar – Kafkas Einstiegssätzen nicht einmal ansatzweise gerecht wird, unter anderem auf das mit Kistentürmen ausgestattete Probebühnenbild für die Inszenierung „Im Panoptikum des Franz K.“ zu. Im übertragenen Sinne kann natürlich auch das Universum Franz Kafkas und das Verhältnis des Weltautors zu seinen Figuren als durchaus verschachtelt bezeichnet werden. Insgesamt also eine ziemlich schwierige Kiste, die sich Gerald Maria Bauer, Chefdramaturg im Theater der Jugend, mit seiner autobiografischen Reise ins Leben des 1924 verstorbenen Autors da aufgehalst hat.

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