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Es ist eine ziemlich verschachtelte Angelegenheit. Im buchstäblichen Sinne trifft dieser Satz, der – so viel ist klar – Kafkas Einstiegssätzen nicht einmal ansatzweise gerecht wird, unter anderem auf das mit Kistentürmen ausgestattete Probebühnenbild für die Inszenierung „Im Panoptikum des Franz K.“ zu. Im übertragenen Sinne kann natürlich auch das Universum Franz Kafkas und das Verhältnis des Weltautors zu seinen Figuren als durchaus verschachtelt bezeichnet werden. Insgesamt also eine ziemlich schwierige Kiste, die sich Gerald Maria Bauer, Chefdramaturg im Theater der Jugend, mit seiner autobiografischen Reise ins Leben des 1924 verstorbenen Autors da aufgehalst hat.
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