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Sigmund Freud bezeichnete Projektionen als Abwehrmechanismen. Die eigenen, unerwünschten Impulse – im Sinne von Gefühlen und Wünschen – werden anderen Menschen zugeschrieben. Projektion ist also das Verfolgen eigener Wünsche in anderen. Für Schauspielerinnen und Schauspieler ist Projektion ein Werkzeug: Was soll das Publikum durch die Figur fühlen, die ich verkörpere? Burgtheater-Schauspielerin Katharina Lorenz kletterte in ihrer aktuellen Rolle – die sie aufgrund des Lockdowns bislang nur zwei Mal spielen konnte – auf die nächste Ebene: Sie spielt eine reine Projektionsfläche.
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