Aitor Basauri (l.) und Toby Park sind Mitbegründer der Physical-Comedy- Truppe Spymonkey. Nach „Orpheus in der Unterwelt“ setzen sie an der Volksoper nun „Die Piraten von Penzance“ in Szene.

Karriere mit Lehre

Klaus Peter Vollmann, 16.03.2026

Das kommt dabei heraus, wenn das Kindermädchen „pirate“ statt „pilot“ versteht. Konfusion, Lachkrampf, Irrwitz. Das britische Comedy-Kollektiv Spymonkey inszeniert die Operette „Die Piraten von Penzance“. Eine herrlich absurde Verheißung.

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Sie wollen doch nur spielen. Toby Park und Aitor Basauri lassen beim Fototermin keinen Zweifel daran, dass ihre theaterfamiliäre Herkunft in Absurdistan liegt. Mit diebischer Freude plündern sie die Kostüm- und Requisitenkammer, um auch optisch tief in die Materie eintauchen zu können. Erst wird mit Piratenhaken „gekämpft“, dann setzt Toby Park seinem Kollegen Aitor Basauri die Pistolentrompete auf die Nase, ehe dieser zur Angel greift, um dem Kontrahenten einen Plastikfisch an die Stirn zu klatschen. All das geschieht übrigens mit stoischer Gelassenheit.

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