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Esmeraldas Sex-Appeal ist eigentlich ein großes Missverständnis. Die verführerische Tänzerin mimt sie nur, um ihr Überleben zu finanzieren. In der Filmgeschichte wurde sie jedoch meist als berechnend-egoistische Femme fatale dargestellt. Ab Oktober wird sie in der Inszenierung des „Glöckners von Notre Dame“ im Theater der Jugend kein Objekt, kein Opfer, sondern eine starke Frau mit Mut zur eigenen Meinung sein. In der Neubearbeitung des britischen Regisseurs und Theatermachers Jethro Compton wird der Stoff mit nur vier Personen erzählt und bekommt dadurch den Charakter eines Kammerspiels. Die Geschichte wird auf die Hauptfiguren Esmeralda, Quasimodo, Frollo und Phoebus und deren Konflikte verdichtet.
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