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Die Plakate waren schon fertig gedruckt im 38er-Jahr. Angekündigt werden Max Reinhardt, Bruno Walter und Arturo Toscanini. Aber sie alle waren nicht mehr da. Als jüdische Künstler waren sie längst ins Ausland geflüchtet. So schnell konnten die Nationalsozialisten gar nicht umplanen. Am Neudruck standen gar keine Namen. Diese Dokumente aus dem Archiv der Salzburger Festspiele sind in der Wiener Dorotheergasse zu sehen. Das Jüdische Museum holt in der Ausstellung „Jedermanns Juden. 100 Jahre Salzburger Festspiele“ eine Vielzahl jüdischer Talente, die am Erfolg entscheidend beteiligt gewesen waren, vor den Vorhang.
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