Alexander Moissi als Jedermann mit Luis Rainer im 1929 bei den Salzburger Festspielen.

Jedermanns Juden: Jüdisches Museum beleuchtet Geschichte der Salzburger Festspiele

Juliane Fischer, 27.07.2021

Das Jüdische Museum zeichnet in „Jedermanns Juden. 100 Jahre Salzburger Festspiele“ die Lebenswege, Karrieren und Fluchtwege von Künstler:innen der Salzburger Festspiele nach. Im Zentrum der Ausstellung stehen einige noch nie gezeigte Objekte aus dem Nachlass von Max Reinhardt.

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Die Plakate waren schon fertig gedruckt im 38er-Jahr. Angekündigt werden Max Reinhardt, Bruno Walter und Arturo Toscanini. Aber sie alle waren nicht mehr da. Als jüdische Künstler waren sie längst ins Ausland geflüchtet. So schnell konnten die Nationalsozialisten gar nicht umplanen. Am Neudruck standen gar keine Namen. Diese Dokumente aus dem Archiv der Salzburger Festspiele sind in der Wiener Dorotheergasse zu sehen. Das Jüdische Museum holt in der Ausstellung „Jedermanns Juden. 100 Jahre Salzburger Festspiele“ eine Vielzahl jüdischer Talente, die am Erfolg entscheidend beteiligt gewesen waren, vor den Vorhang.

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