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Wir kennen das alle. Kaum jemand blieb als Kind von Ausgrenzungserfahrungen verschont. Weil er oder sie dick war. Oder dünn. Eine Brille hatte. Die „falschen“ Marken trug. Nicht die „richtigen“ Leute kannte. Einfach war – wie und was auch immer. Denn logische Argumente für gehässige Schikanen gibt es nicht. An manchen war man auch selbst beteiligt – und kann sich im Nachhinein nicht erklären, warum. Alois Mühlbacher kennt das auch, aktiv wie passiv. „Dass man sich ausgeschlossen fühlt, als Einzelgänger empfindet, aber auch, dass man bei Hänseleien mitmacht, die auf Kosten anderer gehen.“
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