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„I lass‘ mir mein‘ Aberglaub’n durch ka Aufklärung raub’n“ lautet der wohl berühmteste Satz aus Nestroys 1849 entstandener Posse „Höllenangst“. Obwohl seit der Uraufführung des Stücks rund 200 Jahre vergangen sind, könnte diese Aussage des Wendelin kaum besser in unsere heutige Zeit passen. Zu diesem Schluss kam auch der Theatermacher Bernd Liepold-Mosser, der Nestroys Stück für das TAG einer Überschreibung unterzog – in der es, ganz in Nestroys Sinne, drunter und drüber geht. „Das Stück stellt für mich einen direkten Bezug zu jenen Themen her, die uns aktuell in der digitalen Öffentlichkeit umgeben“, sagt der Autor und Regisseur.
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