Die Proben finden in der MUK statt.

Höchste Eisenbahn

Sarah Wetzlmayr, 20.04.2026

Langsam bewegt sich etwas, wenn es um Inklusion in Theaterbetrieben geht. Für Constance Cauers, Leiterin des Professionalisierungsprogramms „JETZT!“ von BURG und MUK, ist es auch höchste Eisenbahn. Wir waren mit ihr bei einer Probe für die Abschlusspräsentation.

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Er möchte nicht so viel reden, sondern lieber proben, hält Niklas Kern mit entschlossener Stimme fest. Und eine Pause bräuchte er schon gar keine. Kurze Zeit später befinden sich die vier Spielenden wieder auf einem wippenden Bahn- steig, der Zug nach Buxtehude, wo die Nächte klirrend kalt sind und alles in Zeitlupe passiert, sollte gleich kommen. Die Szene gehört zur Abschlussinszenierung „Transit“, die der zweite „JETZT!“-Jahrgang gerade mit Schauspiel- und Tanzstudierenden der MUK erarbeitet. Der Bahnhof als Ort der Verbindung: Das trifft auf reale Bahnhöfe ebenso zu wie auf den Inhalt des Stücks, betont Constance Cauers, die „JETZT!“, das Professionalisierungsprogramm für Schauspieltalente mit Behinderung, leitet.

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