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Eines vorneweg: Es gab in diesen drei Tagen in Lviv keinen einzigen Raketen- oder Drohnenalarm. ‚You had good luck!‘, sagte eine ukrainische Kollegin zu uns.“ Mit diesen Worten beginnt Stefan Suske, Ensemblemitglied am Volkstheater, von jener Reise zu erzählen, die ihn, seine Kolleg*innen und das Regieteam von „Ukrainomania“ Anfang Dezember in die Ukraine führte. Tatsächlich liegt Lviv, das während der Österreichisch-Ungarischen Monarchie Lemberg hieß und zu Österreich gehörte, im eher ruhigeren Westen des Landes. Es ist jene Stadt, in der der jüdische Schriftsteller Joseph Roth zur Schule ging und in der er Teile seines Studiums absolvierte. Vor dem Zweiten Weltkrieg machte die jüdische Bevölkerung mehr als ein Drittel der gesamten Stadtgemeinschaft aus.
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