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Kein bisschen leise. Hans van Manen sprüht vor Energie, als wir ihn im Vorfeld der aktuellen Volksopern-Produktion „Kontrapunkte“ treffen. Bei dieser tanzt das Wiener Staatsballett seine Arbeit „Four Schumann Pieces“, die er 1975 für das Royal Ballet London schuf – gemeinsam mit Anne Teresa De Keersmaekers „Großer Fuge“ und Merce Cunninghams „Duets“. Van Manen lässt es sich nicht nehmen, den Tänzerinnen und Tänzern Details der Choreografie selbst zu vermitteln: „Ich studiere nicht ein, ich bin der Regisseur. Die Schritte haben die Tänzerinnen und Tänzer schon intus, wenn ich komme, aber ich sage der Ballerina dann, wo sie bei einer Hebung hinschaut oder wie sie abgeht. Die Blickrichtung ist bei meinen Choreografien oft sehr wichtig“, erklärt er im Interview.
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