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Irgendwann wird ein Wald auf diesem Parkplatz wachsen“, das ist kein Satz, mit dem man rechnet, wenn man sich mit dem Direktor des Burgtheaters trifft, um über das Programm der kommenden Spielzeit zu sprechen. Aber er passt zu Stefan Bachmann, der im Vorwort zum aktuellen Spielzeitbuch unter anderem die Frage aufwirft, ob er eigentlich ein Träumer sei.„Vielleicht. Aber ich bin nicht der Einzige.“ Der Satz passt auch zu seinem vorsichtigen, aber dennoch unerschütterlichen Optimismus unser Zusammenleben auf diesem Planeten betreffend, der sich unter anderem aus einfachen Beobachtungen speist. Unter anderem aus der folgenden: Bei seiner nachmittags zurückgelegten Fahrradstrecke sei ihm wieder einmal bewusst geworden, wie grün die Stadt in den letzten Jahren geworden ist. Ob sich aus diesen Bemühungen eines Tages wirklich ein innerstädtischer Wald entwickelt, ist zwar fraglich, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. Wobei das mit dem Träumen im Theater sogar eher Verpflichtung als bloße Möglichkeitsform ist. Es gehört sozusagen zur „Job Description“.
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