Werbung
„Ich verlange, dass die Werke Elfriede Gerstls die nächsten hundert Jahre (und noch viel länger) gelesen werden. Das ist eine Stimme in der österreichischen Literatur, die nie verstummen darf. Diese gellende Leichtigkeit, diese zarten, aber durchdringend leisen Gedanken dürfen nicht in Vergessenheit geraten“, schreibt Elfriede Jelinek über ihre 2009 verstorbene Kollegin Elfriede Gerstl. Die beiden Schauspielerinnen Martina Spitzer und Johanna Orsini hatten die lange aus dem Literaturkanon verschwundene Autorin schon seit geraumer Zeit im Visier und haben dieses über lange Zeit gewachsene Interesse nun zum Anlass genommen, mit „wannst net sterbst sehn ma uns im nächsten herbst“ einen Theaterabend mit Texten der Wiener Schriftstellerin zu entwickeln. Premiere ist am 21. Mai im Theater an der Gumpendorferstraße (TAG).
Werbung