Gegen das Vergessen: Wiederaufnahme von „Ich bin Ruth“ in der Semmelweisklinik

Sarah Wetzlmayr, 06.11.2026

Ruth Maiers Tagebucheinträge sind berührend, hellsichtig, schlau und voller Poesie. Anna Kramer, Claudia Kottal und Suse Lichtenberger haben aus den Texten und Briefen der 1942 in Auschwitz ermordeten Wienerin einen Theaterabend gemacht, der nun wiederaufgenommen wird. Im Gespräch mit den drei Künstlerinnen begeben wir und noch einmal tief in den Entstehungsprozess der 2025 mit drei NESTROY-Nominierungen bedachten Theaterproduktion hinein.

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Ruth Maiers kluge, hellsichtige und berührende Tagebucheinträge und Briefe sind zwar Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes, doch in Österreich, wo sie geboren wurde und aufgewachsen ist, ist sie kaum bekannt. Das dürfte sich seit der Uraufführung des Theaterstücks „Ich bin Ruth“, das 2025 gleich drei NESTROY-Nominierungen abstaubte, jedoch geändert haben. Das von Anna Kramer, Claudia Kottal und Suse Lichtenberger konzipierte Stück, in dem die drei Künstlerinnen auch selbst auf der Bühne stehen, wird nun wiederaufgenommen und ist von 12. bis 16. November in der Semmelweisklinik zu sehen.

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