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Ruth Maiers kluge, hellsichtige und berührende Tagebucheinträge und Briefe sind zwar Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes, doch in Österreich, wo sie geboren wurde und aufgewachsen ist, ist sie kaum bekannt. Das dürfte sich seit der Uraufführung des Theaterstücks „Ich bin Ruth“, das 2025 gleich drei NESTROY-Nominierungen abstaubte, jedoch geändert haben. Das von Anna Kramer, Claudia Kottal und Suse Lichtenberger konzipierte Stück, in dem die drei Künstlerinnen auch selbst auf der Bühne stehen, wird nun wiederaufgenommen und ist von 12. bis 16. November in der Semmelweisklinik zu sehen.
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