Der gebürtige US-Amerikaner kam als Knabensopran früh mit der Musikwelt in Kontakt, studierte später Violoncello und singt seit 30 Jahren als Countertenor in allen bedeutenden internationalen Opernhäusern die wichtigsten Partien seines Fachs. Daneben tritt er zunehmend als Dirigent in Erscheinung und wurde kürzlich als Gesangsprofessor an die Wiener mdw berufen.

Es schließt sich ein Kreis

Klaus Peter Vollmann, 29.09.2023

Der gefeierte Countertenor dirigiert mit „Theodora“ seine erste Oper, übernimmt eine Gesangsprofessur, singt weiter und wird Wiener. Warum es Bejun Mehta ans Pult und in den Hörsaal zieht, erzählt er im Interview.

Werbung

Musik in der DNA. Er ist der Sohn des parsischen Pianisten Dady Mehta und der amerikanischen Sopranistin Martha Ritchey Mehta, sein Vater ist ein Cousin des weltberühmten Dirigenten Zubin Mehta. Dass aus ihm erst ein Knabensopran wurde, der ab dem zehnten Lebensjahr Tourneen absolvierte und Konzerte mit Leonard Bernstein sang, später dann ein Violoncellist und schließlich jener international akklamierte Countertenor, als den ihn heute jeder klassikaffine Mensch kennen dürfte, ist allerdings nicht dem Umstand seiner Herkunft geschuldet, sondern Talent, Willensstärke, Fleiß und Intelligenz.

Weiterlesen

Werbung