Werbung
Shakespeare, seine erste große Theaterliebe, hat Gernot Plass vorübergehend für einen anderen verlassen. Sie werden es dem Vorspann bereits entnommen haben – die Rede ist von Friedrich Schiller, dessen „Maria Stuart“ Plass für das TAG überschrieben und ebendort auf die Bühne gebracht hat. „Vor Schiller habe ich allergrößten Respekt“, antwortet der Regisseur und künstlerische Leiter des TAG, als wir ihn fragen, wie er seine Beziehung zu Friedrich Schiller beschreiben würde. Er setzt nach: „Shakespeares Stücke sind wilder, robuster und manchmal auch nicht so perfekt wie die seines Dichterkollegen. Während Shakespeares Unholde auch sympathisch sein können, sind bei Schiller die Bösen immer richtig böse und die Guten immer wirklich gut.“
Werbung