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Besucher*innen der Wiener Staatsoper ist die russische Sopranistin, von der man sich erzählt, dass sie bereits als Dreijährige durch ihre außergewöhnliche Stimme auf sich aufmerksam gemacht und ihrer eigenen Mutter bei deren Gesangsprüfung so die Show gestohlen habe, längst keine Unbekannte mehr. Hier war sie schon Polina in Prokofjews „Der Spieler“, Tatjana in „Eugen Onegin“, glänzte als titelgebende „Aida“, war eine berührende Desdemona in „Otello“ und erst heuer als Lisa in „Pique Dame“ zu erleben. Und natürlich sang sie im Haus am Ring – wie auch schon in Moskau oder an der Deutschen Oper Berlin – bereits Cio-Cio-San in Puccinis „Madama Butterfly“, mit der sie nun bei den Bregenzer Festspielen zu Gast ist. Alternierend mit ihren Kolleginnen Celine Byrne und Barno Ismatullaeva, die dem tragischen Leben der japanischen Geisha ebenfalls ihre Stimmen leihen. Im Ländle heißt sie übrigens „Madame Butterfly“ anstatt des originalen „Madama“.
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