Der Wiener Walzer war die wichtigste Inspirationsquelle für George Balanchine.

Eleganz trifft auf Distanz: Die Wiener Staatsoper zeigt „Liebeslieder"

Theresa Steininger, 13.01.2022

In „Liebeslieder“ kombiniert das Wiener Staatsballett ab 14. Jänner Choreografien von Jerome Robbins, Lucinda Childs und George Balanchine.

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Mit einem „anderen Draufschauen auf Wien“, nämlich dem Blick eines US-amerikanischen Choreografen, auf der einen Seite, einem Stück der „Queen of Minimalism“ auf der anderen sowie einem vor Natürlichkeit sprühenden Werk eines Stil-Chamäleons präsentiert das Wiener Staatsballett seine zweite Staatsopern-Premiere der Saison. Namensgebend ist George Balanchines Choreografie „Liebeslieder“, die der Meister des neoklassischen Balletts 1960 für das New York City Ballet zur Musik von Johannes Brahms schuf. Martin Schläpfer, Direktor des Wiener Staatsballetts, beschreibt das Werk als „sehr musikalisch und tänzerisch“. In der Sichtweise des New Yorker Choreografen zeigt sich das eingangs zitierte neue Draufschauen auf hiesige Gepflogenheiten, „mal mit großer Eleganz, gleichzeitig aber mit Distanz“.

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