Günther Strahlegger singt den Philon bei der Welturaufführung von „Philon und Theone", einem Melodram von Georg Anton Benda, beim Festival Teatro Barocco in Perchtoldsdorf.

Eine Welturaufführung beim Teatro Barocco in Perchtoldsdorf

Theresa Steininger, 08.07.2021

Authentische historische Aufführungspraxis wird beim Teatro Barocco in Perchtoldsdorf großgeschrieben. Beim 10-Jahres-Jubiläum stehen „La Corona“ von Gluck und die Uraufführung von Georg Anton Bendas „Philon und Theone“ auf dem Programm.

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„Ja, ich habe wahnsinnig lange überlegt, ob dieses Stück das richtige für die aktuelle Situation ist. Wir haben alle schon so viel von Corona gehört, aber andererseits ja nie etwas Positives.“ Bernd R. Bienert ist Intendant des Teatro Barocco in Perchtoldsdorf. Ihm sei klar, sagt er der BÜHNE, dass es Risiko und Pointe in einem ist, im heurigen Jahr ausgerechnet eine Oper mit dem Namen „La Corona“ anzusetzen. Dahinter steckt Christoph Willibald Glucks Werk nach einem Libretto von Metastasio. Es handelt von einem Untier, das die Welt in Angst und Schrecken versetzt, und einem Siegeskranz, eben La Corona, den erhalten soll, wer es besiegt.

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