Plötzlich warst du der Spielball dieser politischen Situationen. Es ist ein Stück über die Schicksale dieser Zeit. – Stephanie Mohr, Regie

Eine Stunde. Ein Leben.

Atha Athanasiadis, 16.03.2026

Endlich! Felix Mitterer hat ein Stück für die Josefstadt über einen Komponisten, der Alma Mahler unglücklich liebte und mit Mahler und Co befreundet war: Zemlinsky. Ein Theaterstück über die Zeitenwende und das Leben mit Verlust. Regie führt:­ Stephanie Mohr.

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Das hat schon was, wenn Ulrich Reinthaller fragt: „Soll ich jetzt den Gustav Mahler machen?“ Ehe er eine Pause macht und so in die Rolle und die Körperhaltung des großen Komponisten schlüpft, dass man meint, man steht vor dem berühmten Porträt in der Wiener Staatsoper. Dann ist man, nein, nicht im Haus am Ring, sondern auf der Probebühne der Josefstadt, draußen in Aspern. Neben ihm am Klavier Johannes Brahms, Alma Mahler ist auch da und der Franz Werfel. Das halbe Zwischenkriegs-Wien. Auf dem Regiepult liegt das Buch zum Stück und auch da steht ein großer heutiger Name in der Autorenzeile drauf: Felix Mitterer.

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