Hausbesuch. David Butt Philip in seinem Wohnzimmer in Beckenham/London. ­BÜHNE-Fotografin Sophie Green – sie lebt auch in London – hat ihn für uns besucht.

Ein Tenor für halbe-halbe

Stefan Musil, 05.10.2022

Mit dem Laca in Janáčeks „Jenůfa“ stellt sich der ­künftig in Wien vielbeschäftigte David Butt Philip ­erstmals an der Staatsoper vor. Er berichtet über seine Affinität zum tschechischen Fach, neue Rollen und warum ein Lohengrin nicht gleich Tristan sein muss.

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„Der Menschheit und der Welt zu entgehen ist uns nicht bestimmt. Was nützt der Kunst wohl mehr: mit ihnen zu leben oder sie zu meiden?“ Das fragte sich Leoš Janáček und gab mit seiner zwischen 1894 und 1903 komponierten „Jenůfa“ eine Antwort: „Aus den Menschen, aus der Welt und aus mir selbst schöpfe ich die Kraft zu schaffen.“ Die Menschen sind in diesem Fall Dorfbewohner, die Welt ist das ländliche Mähren.

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