Jenufa

Wiederaufnahme

Wiener Staatsoper

Jenufa

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In der Mühle der alten Buryja leben ihr Enkel Stewa und dessen Cousine Jenufa, die von Stewa ein Kind erwartet, was sie aber bisher verheimlichen konnte. Auch Stewas Stiefbruder, der Knecht Laca, liebt Jenufa, wird von ihr aber zurückgewiesen. In einer Aufwallung eifersüchtiger Wut zerschneidet er ihr Gesicht. Jenufas Schönheit, mit der sie Stewa für sich einnehmen konnte, ist dahin. Einige Monate später hat Jenufa heimlich im Haus ihrer Stiefmutter, der Küsterin, das Kind zur Welt gebracht. Vergeblich fleht die Küsterin Stewa an, sich zu seinem Sohn zu bekennen. Als einzige Hoffnung bleibt ihr nur noch Laca, der längst sein Vergehen bereut hat und Jenufa auch nehmen würde, aber zurückschreckt, als er erfährt, daß sie von Stewa ein Kind hat. Dieses sei gestorben, sagt ihm die Küsterin und schickt ihn fort, alles für die Hochzeit vorzubereiten. Während Jenufa schläft, nimmt die Küsterin den Säugling an sich und ertränkt ihn im eisigen Bach. Ihrer Stieftochter redet sie ein, ihr Kind seigestorben, als sie, Jenufa, im Fieber krank darnieder lag. Am Tag der Hochzeit Jenufas mit Laca, zu der auch Stewa und seine Verlobte Karolka geladen sind, wird die Kindesleiche entdeckt. Die Küsterin, von Gewissensqualen gepeinigt, gesteht ihr Verbrechen. Jenufa gibt Laca frei, doch er bekennt sich zu ihr und seiner Liebe.

Künstlerisches Team

Musikalische Leitung
Tomáš Hanus
Inszenierung
David Pountney
Bühnenbild
Robert Israel
Kostüme
Marie-Jeanne Lecca
Lichtgestaltung
Mimi Jordan Sherin
Choreographie
Renato Zanella