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Ein Silberbesteckkasten. Mehr blieb von dem in der Wiener Gesellschaft hoch angesehenen Kommerzialrat Isidor Geller nicht übrig. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Österreich wurde dem Opernliebhaber und Selfmademan sein gesamtes Hab und Gut weggenommen. Mit dem Wunsch, ihm seine Geschichte zurückzugeben, brachte seine Urgroßnichte, die Journalistin Shelly Kupferberg, die zentralen Stationen seines Lebens zu Papier. „Es war der Versuch, ihm eine Geschichte – seine Geschichte – wiederzugeben. Eine Art späte Anerkennung seines Lebensweges“, so Kupferberg, die zunächst vor allem privates Interesse antrieb.
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